Die Stiftung ist der organisatorische Zusammenschluss der Studien- und Lebensgemeinschaft TABOR, der Frauen und Männer angehören, die ihre Ausbildung an der Evangelischen Hochschule TABOR (früher: "Brüderhaus Tabor") absolviert haben.
Nach dem Studium arbeiten sie hauptamtlich in verschiedenen Bereichen von Kirche und Diakonie im In- und Ausland. Die Lebensgemeinschaft äußert sich in einer dauerhaften Verbundenheit der Absolventinnen und Absolventen untereinander und mit der Hochschule. Als Stiftung ist die Studien- und Lebensgemeinschaft TABOR zugleich Trägerin der Evangelischen Hochschule TABOR und verschiedener diakonischer Einrichtungen.




Mit seiner theologischen Prägung ist TABOR im innerkirchlichen Pietismus beheimatet, mit vielen Kontakten zu evangelikalen Bewegungen, Kirchen und Werken im In- und Ausland. Darum stehen wir auch zu den Bekenntnisschriften der Evangelischen Kirche und der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz.
Mit dem Namen TABOR verbindet sich nach einer altkirchlichen Tradition eine prägende Begebenheit im Neuen Testament (Matth. 17), die im Leben der Jünger Jesu Spuren hinterlässt. So will auch TABOR ein Ort der Begegnung mit Jesus sein.
Ich habe mich damals in TABOR beworben, weil ich
Nach dreieinhalb Jahren Studium kann ich keinen dieser Punkte als erfüllt abhaken und das ist gut so, denn, mein theologisches Sichtfeld wird ständig erweitert, die Gemeinschaft zu einzelnen Menschen wird immer tiefer und durch Mentoring werde ich immer wieder persönlich herausgefordert.
Mein Herz schlägt für die Mission und es ist mir wichtig auch auf theologischem Gebiet gut ausgebildet zu sein, um den Menschen Gottes Liebe weiterzugeben. Als Gesundheits- und Krankenpflegerin ist es für mich sehr ungewohnt wieder die Schulbank zu drücken und haufenweise Vokabeln, Lernverse oder Jahreszahlen zu büffeln. Aber es macht mir Freude auf der Endeckungsreise mit Gottes Wort zu sein.
TABOR leistet für unsere Gemeindearbeit in München und Wolfratshausen einen wichtigen Beitrag. Durch die gute Ausbildung und Weiterbildung unserer hauptamtlichen Mitarbeiter hilft die Evangelische Hochschule bei der Weiterentwicklung unserer Gemeindearbeiten mit. Wir brauchen als Gemeinde auch in Zukunft theologisch fundierte und praktisch orientierte Pastoren, deshalb unterstützen wir die Arbeit in TABOR.
Wer theologisch gut ausgebildet ist, der ...
Unser Auftrag endet nicht mit dem Abschluss des Studiums. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Studien- und Lebensgemeinschaft ist der zweijährige begleitete Berufseinstieg in den Hauptamtlichen Dienst. Es ist uns wichtig diesen Übergang vom Studium in die Berufs- und Gemeindepraxis so zu begleiten, dass unsere Absolventen gute Voraussetzungen haben, die Rolle des Hauptamtlichen für sich zu entdecken, sie einzunehmen und weiterzuentwickeln.
Als Missionar in Thailand musste ich lernen, von Gott durch praktische Beispiele so zu reden, dass Menschen aus anderen Kulturen und Religionen den Gott der Bibel verstehen und kennenlernen können. Meine Predigten mussten die Eigenschaften Gottes und seinen Plan mit dieser Welt aufnehmen. Daraus hat sich bei mir eine Leidenschaft für Theologie und anschauliche Predigt entwickelt. Seit 16 Jahren bin ich wieder Prediger in Deutschland und erlebe, dass auch hier beides meinen Dienst fördert und bestimmt.
Eine gute, tiefgehende Theologie hilft mir, meine Berührungsängste gegenüber Menschen zu verlieren, die anders glauben als ich. Ich kann mich von ihnen hinterfragen lassen, ohne den Halt zu verlieren. Gleichzeitig kann ich ihnen gegenüber meinen Standpunkt deutlich machen, ohne dabei in liebloser Rechthaberei zu enden. Oft genug merke ich in solchen Momenten, dass mein Gegenüber gar nicht so weit von mir entfernt ist, wie ich vorher gedacht habe.